Feinstaub wird typischerweise mit Dieselmotoren verbunden, kann aber auch durch industrielle Verfahren emittiert werden. Feinstaub entsteht durch die unvollständige Verbrennung von Kraftstoff, wodurch der für Dieselmotorabgase charakteristische schwarze Ruß erzeugt wird. Die Zusammensetzung von Feinstaub ist sehr komplex. Er enthält feste Kohlenstoffpartikel, adsorbierte organische Verbindungen wie Formaldehyd, Acrolein, Benzol und andere Aromaten sowie adsorbierte Sulfate und Nitrate. Der Großteil der Feinstaubpartikel hat einen kleineren Durchmesser als 1 Mikrometer [1] und kann eingeatmet werden. Feinstaub ist als krebserregend eingestuft. Die ultrafeinen Partikel können äußerst schädlich für die Gesundheit sein, da sie die tiefsten Regionen der Lunge erreichen können und dort Asthma, chronische Bronchitis und möglicherweise Lungenkrebs verursachen. Dieselabgase werden von vielen verschiedenen Dieselmotoren, darunter die von Straßenfahrzeugen und Bussen, stationären Dieselmotoren, Lokomotiven, Wasserfahrzeugen und Bergbau- oder Baumaschinen, emittiert.

Dieselpartikelfilter (DPFs) sind sehr wirksam, um Feinstaub aus Dieselabgasen aufzufangen und zu verhindern, dass sie in die Atmosphäre gelangen. Johnson Matthey hat Millionen von passiven DPF-Systemen (CRT®-Technologie) für Onroad- und Offroad-Dieselfahrzeuge und -maschinen sowie stationäre Dieselmotoren mit einer Leistung von 40 kW bis 4 MW eingebaut. Johnson Matthey liefert auch aktive DPF-Systeme für Bau, Bergbau, Landwirtschaft, Schiene und andere Anwendungen.

[1] https://www.arb.ca.gov/research/diesel/diesel-health.htm 

Lesen Sie mehr über die Geschichte und Entwicklung von Johnson Mattheys CRT®-Technologie unter: http://www.matthey.com/innovation/history/continuously_regenerating_trap