Das COMET™-System von Johnson Matthey bietet die kostengünstige Oxidation von Methan aus aktiven und stillgelegten Kohlebergwerken bei niedrigen Temperaturen.

Das Treibhaupotenzial von Methan ist bis zu 25mal höher als das von Kohlendioxid. Trotz der niedrigen Methankonzentration in der Abluft aus Kohlebergwerken sind die Durchflussmengen enorm, was zu beträchtlichen Treibhausgasemissionen führt und zur Erderwärmung beiträgt. Durch Abluftmethan (VAM) gelangen jedes Jahr mehr als 300 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalent in die Atmosphäre.

Bisher waren die verfügbaren Technologien zur Verringerung von Methanemission immer zu teuer, sodass sie sich nicht durchsetzen konnten. Dieses Problem wird nun durch das COMET™-System von Johnson Matthey gelöst. Das  COMET™-System wurde von den Chemieingenieuren und Katalysatorchemikern von Johnson Matthey in Zusammenarbeit mit Bergbauingenieuren von Anglo Coal entwickelt und bietet eine robuste, günstige und umweltverträgliche Lösung für Methanemissionen.

Haupteigenschaften des Systems

  • Durchflusskonstruktion ohne Umschaltung
  • Auf jede beliebige Durchflussmenge einstellbar
  • Methankonzentrationen von 0,2% bis 1,2%.
  • Optionaler Power Export


Die Verwendung eines Katalysators zur Oxidation von Methanemissionen anstelle von thermischer Zerstörung hat den zusätzlichen Vorteil des Betriebs unterhalb der Selbstzündungstemperatur von Methan. In Verbindung mit aktiven wie auch passiven Sicherheitsfunktionen ergibt dieser Ansatz eine Systemkonstruktion, die eine bedeutend bessere und sicherere Lösung für eine Bergbauumgebung darstellt, als die thermischen Technologien.