Die modernen SCR-Katalysatoren von Johnson Matthey können unter verschiedenen Kraftwerksbedingungen hohe Hg0-Umsetzungen für sauberere Energie und sauberere Luft erzielen.

Quecksilber ist eines der flüchtigsten schweren Elemente und für seine Toxizität bekannt, insbesondere in Form von Methylquecksilber.  Der Schwerpunkt der kürzlich erlassenen Vorschriften (Mercury and Air Toxics Standards, MATS) der US-amerikanischen Umweltbehörde liegt auf der Beseitigung von Hg in Kohle- und Ölkraftwerken.  Um diese Anforderungen zu erfüllen, müssen die Energieversorger entweder moderne Technologien zur Emissionsminderung installieren oder das Kraftwerk stilllegen.  Ein gängiger Ansatz ist die Verwendung bestehender Technologie zur Emissionsminderung für die Beseitigung von Stickoxid und Schwefeloxid als Zusatznutzen bei der Hg-Beseitigung. Dies geschieht, indem mittels des selektiven katalytischen Reduktions-(SCR)Katalysators Hg aus elementarem Hg0 zu oxidiertem Hg2+ oxidiert wird, das dann einfacher in der Rauchgasentschwefelungsanlage erfasst werden kann.